Biografie 

    Werke

Als hätten die Menschen von einer Sekunde auf die andere die Szene verlassen, zeigen die Fotos des Künstlers idyllische, manchmal aber auch etwas beklemmende urbane, kultivierte Lebensräume. Die Anwesenheit des Menschen ohne ihn selbst darzustellen bestimmt die Atmosphäre der Bilder. Die belebte Umwelt, bevölkert auf den ersten Blick unsere vordergründigen Vorstellungen eines Urlaubes, eines kurzen Augenblick des Hinschauens oder einen Moment des menschlichen Alltags.

 

Eine visionäre Vorstellung von menschlichem Zusammenleben, wenn das fragile gesellschaftliche Gleichgewicht gestört wird und wir an unsere Verletzlichkeit erinnert werden. Dabei ergeben sich Momente der Erinnerung und individuellen Einkehr. Diese Momente geben Hoffnung und konzentrieren den Blick auf das Wesentliche. Fast eine konzeptionelle Wahrnehmung, die der Künstler hier einnimmt.

 

Dabei legt der Fotograf großen Wert auf die Tatsache, dass jedes Bild nicht durch die digitale Zusammenfassung verschiedener Bildbestandteile zu einem Ganzen wird. Es gibt keine zusammengefügten Elemente, keine destruktiv eingesetzten Filter oder Bausteine, die das entstandene Bild verzerren würden. Vielmehr wird der Ausdruck der festgehaltenen Motive vorsichtig verstärkt.

 

Dazu der Fotograf:„ Ein positiver Moment ist die Herausarbeitung und exponierte Platzierung des Motives, sodass die Muster der Umwelt neu gesehen werden können und Aufmerksamkeit für Nischen entsteht.“  

 

Strange lenkt den Blick des Betrachters durch seine Motive. Wie mit einem Brennglas fokussiert er optische Irritationen, Mikro- und Makrokosmos, sowie unlogische Augenblicke. Die Zeit wird gebannt und erschließt dem Betrachter eine vegetative und sehr persönliche Welt.

 

 

                                                                  

 

 

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