Die Bilder der Künstlerin beschreiben eine entrückte Welt, voller träumerischer, erotischer und spielerischer Erfahrungen, manchmal einsam erscheinender Figuren, ruhig, dann wieder sich gesellig tummelnd. Ein Kosmos in dem sich diese Figuren geheimnisvollen Tätigkeiten hingeben.

 

Spontan, ausgelassen und doch einem inneren Antrieb folgend, schreiten die Protagonisten der Bilder Pfade des Zusammenlebens ab. Ein Plan der Koexistenz von Natur, vegetativer Flora und Fauna in einer zukünftigen fast idealen Skizze der Welt. Dennoch entdeckt der aufmerksame Betrachter auf den zweiten Blick Brüche und Ungereimtheiten, die diese bespielte Welt kontrastreich Konterkarieren, indem die Unlogik einen festen Platz in den Kompositionen der Bilder hat.

 

Die Malerin führt leichte, helle Klänge in kurzen übereinander gelagerten Farbbalken auf dem Kreidegrund der Leinwand. Die Flächen scheinen zu schweben und bilden ein ruhiges Kleinod aus Tieren und unvermittelt auftauchenden Körpern. In den Bildern von Kaori Hiraiwa findet der Betrachter sowohl Anklänge japanischer Tuschzeichnungen aus Ihrer Heimat, als auch Verbindungen zur europäischen Malerei des 19. Und 20. Jh., die Sie ergänzt und miteinander in ihren Bildern verwebt.

 

Ein Geflecht aus Farbgeweben, welches die unwirklichen Erscheinungen zu humorvollen, erzählerischen Handlungen für den Betrachter stimmungsvoll in Szene setzt. Die Malerin bewegt sich vor und zurück zwischen Realität und Vision, und darin konserviert sie einen kurzen persönlichen Moment als gemaltes Bild.

 

 

 

 

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The artist’s pictures describe a rapt world full of wistful, erotic, and playful experiences, with sometimes lonely looking figures, quiet, then again romping around together. A  universe in which these figures indulge in mysterious activities. Spontaneously, exuberant, and yet following an inner drive, the protagonists in the pictures pace along the paths of cohabitation. 

 

A  plan of a coexistence of nature, vegetative flora, and fauna in a future, almost ideal sketch of the world.  

At a second glance, however, the attentive viewer discovers fractures and inconsistencies counteracting this playful world in great contrast since illogicality occupies its permanent place in the composition of the pictures. The artist makes light, clear hues in short, overlaying colour bars on the clay ground of the canvas.

 

The areas seem to float and create a tranquil gem of animals and abruptly emerging bodies. In Kaori Hiraiwa´s  pictures the viewer finds reminiscence of Japanese Indian ink drawings from her home country as well as connections to the European paintings from the 19th and 20th century.

 

She complements them and interweaves them in her pictures.

A weave of colour fabrics which stages the unreal figures in humorous, narrative plots in atmospheric activities for the viewer’s benefit. The painter moves forward and backward between reality and vision and thus preserves a short personal moment as a painted picture.

 

 

 

 

 

 

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