Pressemitteilung

 

 

Der Mensch im Vordergrund

 

Die Galerie S.L.C zeigt ab 8. Februar erstmals zeitgenössische Werke von acht renommierten Künstlern in Bilk – Moderne Inhalte in klassischem Gewand

 

 

Der Düsseldorfer Stadtteil Bilk hat einiges zu bieten, viel Grün etwa, eine abwechslungsreiche Gastronomie und ein beachtliches Kulturangebot. Und dieses wird nun um eine zusätzliche Facette bereichert: Am Freitag, 8. Februar, öffnet an der Bilker Allee 79 die Galerie S.L.C um 18 Uhr erstmals ihre Tore. Gezeigt werden zeitgenössische Werke von insgesamt acht Künstlern, die fast alle eine besondere Beziehung zu Düsseldorf haben. Auch das Konzept der Galerie ist außergewöhnlich.

 

Nicht ein Galerist im herkömmlichen Sinne kuratiert im „studio liberello contemporary fine art“. Es sind die beiden S.L.C-Initiatoren Pepita Basilius und André d´Orcay, selbst Maler, die hier Kunstschaffende um sich versammeln. Man gehe bei der Auswahl künstlerisch vor, nicht nur was die Qualität der Arbeiten angehe, erläutert André d´Orcay. „ In nahezu jedem Werk steht der Mensch im Vordergrund, dazu auch Fragen zum Naturbezug.“ Doch noch etwas anderes verbindet die renommierten Künstler: Fast ausnahmslos durchliefen sie die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf.

 

Dies gilt etwa für die japanische Künstlerin Kaori Hiraiwa, die in ihren Temperabildern die klassischen Tuschzeichnungen aus Ihrer Heimat in Verbindung setzt zur europäischen Malerei des 19. Und 20. Jahrhundert. Joseph Sracic greift in seinen Werken dagegen Erfahrungen aus seiner amerikanischen Herkunft auf, im Vordergrund stehen persönliche Erlebnisse, die er in seiner Malerei bis ins Surreale steigert. Hauptaspekt in den Gouachen von Dirk Loiberzeder ist hingegen der Kampf, die zuweilen in der Frage nach der Endlichkeit der Existenz des Menschen gipfeln können.

 

Die holländische Malerei findet derweil in den Bildern von Jonathan Auth Anklang und wird von ihm in ein eigenständiges Farbvokabular übersetzt. Die grundlegenden Begriffe der Arbeit von Oliver Kolibabka sind hingegen Licht und Luft. Strich und Farbfläche sind seine Mittel. In der aktuellen Ausstellung sind von der amerikanischen Künstlerin Melanie Maria Ciccone erstmals in Düsseldorf die Drucke „Flesh and Blood I und II“ zu sehen. Hinzu kommen archaische Traumbilder von

Pepita Basilius sowie die mit starken Strichen festgehaltenen Zeichnungen von André d´Orcay.

 

„Wir alle stehen für moderne Inhalte in zeitlosem, klassischem Gewand“, sagen die beiden Galerie-Initiatoren. Um die Werke zu entdecken, lohnt sich zweifellos der Gang durch die beiden Tore in den Innenhof an der Bilker Allee, wo sich die neuen Ausstellungsräume befinden. Nach der Eröffnung am 8. Februar ist die aktuelle Schau, der von nun an regelmäßig weitere folgen werden, noch bis zum 17. Februar täglich zwischen 15 und 18 Uhr sowie nach Vereinbarung zu sehen.

 

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Galerie S.L.C . Bilker Allee 79 . 40219 Düsseldorf

 

Eröffnung am Freitag, 8. Februar um 18 Uhr; weitere Öffnungszeiten: 9. bis 17. Februar, jeweils 15 bis  18 Uhr

 

Mit Werken von: Jonathan Auth . Pepita Basilius . Melanie Maria Ciccone . André d´Orcay . KaoriHiraiwa . Dirk Loiberzeder . Oliver Kolibabka . Joseph Sracic

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